Reinhard Berlach, 40, wird Manager Factory Engineering bei Robart

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Produktion in China automatisieren und Stückzahlen hochziehen

Reinhard Berlach, 40, wird Manager Factory Engineering bei dem Technologie-Unternehmen Robart im Headquarter in Linz. Robart entwickelt und produziert Heimroboter mit intelligenter Navigation, aktuell Saug- und Wischroboter. Berlach wird die Produktion im chinesischen Shenzhen ankurbeln – Corona zum Trotz.

Berlach stammt aus dem Unternehmen und rückt auf eine neu geschaffene Position auf. Der Grund dafür liegt in einer neuen Strategie. Bisher entwickelte und erzeugte Robart technische Komponenten für Staubsauger-Roboter, speziell für die Navigation mit künstlicher Intelligenz. Abnehmer sind große Hersteller von Haushaltsgeräten. Künftig liefert Robart gleich das komplette Produkt, angepasst an Design und Marke des Kunden. Das erfordert allerdings eine zentrale Leitung sämtlicher Produktionsprozesse.

„Meine Aufgabe ist es, die Produktion in China richtig rund zum Laufen zu bringen und die Stückzahlen hochzuziehen“, erklärt Berlach. Robart arbeitet mit mehreren Auftragsfertigern in Shenzhen. „Solange wir nur Komponenten erzeugten, konnten das unsere Fachbereiche im Blick behalten. Jetzt müssen wir zentral koordinieren und kontrollieren.“ Häufig vor Ort: Manches lässt sich aus der Ferne von Linz aus beauftragen und prüfen, aber für die echte Fertigungskontrolle muss man in der Fabrik stehen. Berlach wird künftig – wenn die Reisebeschränkungen fallen – eine Woche pro Monat mit seinem Team in Shenzhen verbringen und viele Flugmeilen sammeln.

Die Corona-Krise traf die Produktion von Robart nur am Rande. Im Jänner und Februar, als China strenge Restriktionen setzte, stand gerade kein Fertigungsauftrag auf dem Programm. Mittlerweile laufen die Fabriken wieder zu 90 Prozent.

Reinhard Berlach wuchs in Wien auf, übersiedelte fürs Studium jedoch nach Graz, weil ihn das Fach Telematik an der TU Graz besonders anzog. 2011 machte er seinen Diplomingenieur mit Auszeichnung. Ein Erasmus-Jahr an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim brachte Auslandserfahrung. Nach Forschungsprojekten an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der TU Graz begann er 2015 bei Robart, anfangs als Software-Entwickler, ein Jahr später übernahm er die Team-Leitung.

Führungsfähigkeiten erwarb Berlach fast nebenbei bei seinem privaten Engagement für die Gesellschaft: als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Wohnort nahe Steyr und als Unteroffizier bei der Miliz.

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Natalia Zmajkovicova, Marketing, press@robart.cc

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